Kohlenstoffbindung

[carbon sequestration] – Wälder können als globale Kohlenstoffspeicher gesehen werden

Weltweit werden 2,4 Milliarden Tonnen CO2 durch Bäume gespeichert – ¼ davon allein im Amazonas-Regenwald. Damit sind sie ein elementares Werkzeug im Kampf gegen den Klimawandel. Laubbäume sind dabei besonders aufnahmefähig, sie können bis zu 40% mehr CO2 speichern als z.B. die Fichte. Von unseren heimischen Laubbaumarten besitzen die Buche, die Kastanie, die Kirsche und die Linde die höchste CO2-Aufnahmefähigkeit, was u.a. von Faktoren wie Holzdichte, Höhe und Durchmesser abhängt. Das bedeutet wiederum nicht, dass ein Wald, der nur aus Laubbäumen besteht, das Klima langfristig am effektivsten schützt. Die Universität Halle/Wittenberg hat in einer Studie herausgefunden, dass Mischwälder fast doppelt so viel CO2 speichern können, wie Monokulturen. Dies hat auch mit der höheren Beständigkeit von Mischwäldern gegenüber Umwelteinflüssen wie Schädlingen, Stürmen oder Dürren zu tun.